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Manhattan Dip Eyeliner waterproof – Qualität muss nicht teuer sein

Obwohl man es ein Mainstream Produkt nennen kann, hat der Manhattan Dip Eyeliner es in meinen Blog geschafft. Dieser Dip Eyeliner  ist nämlich so gut und vor allem schon soo lange im Markt, dass er eigentlich schon ein Make-up Klassiker ist.

Produktsteckbrief

Gekauft am 10.11.2017 in den Farben 93W (tender brown ) und 109D (anthracite) bei dm für 2,75 und bei real für 4,99 EUR.

Inhaltsstoffe: Aqua, Acrylates/Octylacrylamide Copolymer, Glycerin, Candelilla Cera, Cera Alba, Stearic Acid, Disodium EDTA, Phenoxyethanol, Sodium Lauroyl Sarcosinate, Cetyl Alcohol, Phenyl Trimethicone, Ozokerite, Sodium Acrylate/Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Copernicia Cerifera Cera, Isohexadecane, Sodium Hydroxide, Tocopherol,  Methylparaben, Cellulose, Hectorite,  Xanthan Gum, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Tocopheryl Acetate, Polysorbate 80,  Ascorbyl Palmitate, Bu tylparaben, Ethylparaben, Iodopropynyl Butylcarbamate, Propylparaben [+/- CI 75470, CI 77007, CI 77288, CI 77491, CI 77492, CI 77499, CI 77510, CI 77891, MICA]

Anmerkung zur Volldeklaration: die Chargen mit der Kennzeichnung F haben eine etwas ausufernde Inhaltsliste, in der die Stoffe zusätzlich in Französisch und Englisch aufgelistet werden und die Pigmente nicht nur mit Color Indes (CI), sondern auch Namen genannt werden. Der wesentliche Unterschied zu Chargen ohne F, die wahrscheinlich nicht mehr im Markt sind, ist meines Erachtens die Veränderung des Konservierungsmittel Systems.

Meine besondere Beziehung zu dem  Manhattan Dip Eyeliner

Dass ich zu dem Dip Eyeliner eine besondere Beziehung hatte, wusste ich lange nicht. Erst als mein Produkt nach etwas mehr als 10 Jahren Gebrauch (die Verfechter der Haltbarkeit nach dem Öffnen Regelung mögen dies bitte überlesen) dann doch alle war, begab ich mich auf die Suche.

Ich hatte den Dip Eyeliner seinerzeit im Rahmen eines Vergleichstests bekommen. Von meinem damaligen Arbeitgeber Schwan Cosmetics (1). Die Firma Schwan ist eine Holding und entwickelt zum einen Schreibgeräte, die jeder kennt (z.B. Boss Textmarker) und Kosmetika. Diese kennt kaum einer, da diese Entwicklung unter dem Namen „Private Label“ läuft. Das heißt der Marken-Hersteller lässt bei dem Private Label Hersteller Produkte nach seinen eigenen Vorgaben entwickeln und produzieren und dann in seine Packmittel abfüllen. Wir Verwenderinnen wissen dann meist gar nicht, dass es sich um ein solches Produkt handelt. Aber, es gibt kleine Hinweise auf den Verpackungen. Einer davon ist z.B. „Made in Germany“.

Die Vorteile eines Private Label Herstellers

Wenn sich also eine Firma entschließt einen Teil der Produktpalette bei einem Privat Label Hersteller fertigen zu lassen, so hat das gute Gründe. Die wichtigsten sind meist, dass das Unternehmen die das gebündelte Know-how (Farbe, Dispsersionstechnologie, Innovationskraft) besitzt und über  geeignete Produktionstechnik verfügt. Das ist gerade im Bereich der holzgefassten Stifte, Drehmechaniken oder auch Dispersionstinten bei Schwan Cosmetics der Fall. Also eine gute Wahl.

Eyeliner: wichtige Helfer beim Styling

Neben der Mascara sind es die Eyeliner, die zu ausdrucksvollen Augen beitragen und durch ihre Vielfalt ein wichtiges Styling Element sind (2, 3). Gerade in den letzten Jahren haben  die Fashionistas ihrem Look mit Eyelinern den letzten Schliff gegeben (4). Auf dem Catwalk setzten Designer mit dem Eyeliner besondere Akzente. Das sind dann die flüssigen Eyeliner – Audrey Hepburn lässt grüßen.

Der Dip Eyeliner – was unterscheidet ihn von den anderen?

Flüssige Eyeliner gibt es in allen möglichen Erscheinungsformen, das Angebot ist riesig, doch sind es im Wesentlichen nur zwei unterschiedliche Technologien.
– Stiftformulierungen mit „Filzspitze“, die ein bisschen so aussehen wie Schreibgeräte, gibt es allerdings nur in Schwarz
– Formulierungen in einem Reservoir (bauchig oder zylindrisch) mit Applikator, in allen möglichen Farbschattierungen hin bis Glitter (das sieht man übrigens in der INCI, in der am Ende alle möglichen Pigmente stehen und Glimmer für den Glitter (5)). Sie heißen dann häufig auch Dip Eyeliner, weil man den Applikator eintauchen muss.

Damit die Linie, die am Auge gezogen werden soll, möglichst exakt, d.h. gleich dick und gleichmäßig ist, ist bei den Eyelinern eine definierte Spitze wichtig. Es bieten sich Pinsel oder sogenannte Spitzen an.  Pinsel sind dabei eher etwas für Fortgeschrittene mit ruhiger Hand, der Vorteil ist, dass sich damit Linien von sehr fein bis sehr dick individuell gestalten lassen. Die Spitzen bestehen meist aus Nylon. Mit ihnen lassen sich dickere Linien ziehen, der Vorteil ist, dass auch Ungeübten damit eine saubere Linie gelingt. Außerdem eigenen sie sich für den täglichen Gebrauch, bei dem es schnell gehen soll.

„Mein“ Dip Eyeliner – die Erfolgsgeschichte von Qualität

Ganz ehrlich: Im Drogeriemarkt hätte ich nie nach diesem Produkt gegriffen. Manhattan (6) steht im Bereich von billig bis günstig zwischen anderen Beauty Marken. Das Personal lässt dem Aufsteller auch nicht wirklich Pflege angedeihen und so sieht die Auslage eher ramschig aus.

Nicht wirklich attraktiv. Gut also, dass er sich undercover in meine Make-up Tasche geschmuggelt und so unentbehrlich gemacht hat. Denn der Dip Eyeliner ist schlicht und einfach gut. Kein Schi Schi oder besondere Inhaltsstoffe. Seit mehr als 10 Jahren im Markt hält er, was er verspricht:  Ist wirklich wasserfest und hält  auf allen meinen Lidschatten. Was will ich mehr? – Dass er noch lange im Sortiment bleibt!

Literatur und weiterführende Links

(1) Website Schwan Cosmetics
(2) Wimpernbooster
(3) Lidstrich
(4) Augenmake-up: die besten Tipps
(5) Glitter
(6) Website: Manhattan Cosemtics

Die wechselvolle Geschichte der Marke Manhattan: http://www.cosmoty.de/marken/m/Manhattan/

Bildnachweis

Alle Bilder sind eigene Werke, Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung von Ghita Lanzendörfer-Yu: info@dejayu.de

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